BE-Ausbildung

Ein schwerer Anhänger (höchst zuläs­siges Gesamtgewicht über 750 kg) darf mit dem B-Führerschein nur dann gezo­gen werden, wenn die höchst zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination nicht über 3 500 kg liegt.

Code96
Nach einer Ausbildung im Umfang von drei Theorie- und vier Praxisstunden darf die Summe der höchsten zulässigen Gesamtmassen von Zugfahrzeug und schwerem Anhänger 4 250 Kilo erreichen. Dafür ist keine Prüfung notwendig! Als Nachweis gilt der von  der  Behörde im Führerschein eingetragene Code 96.

Er wird im ganzen Europäischen Wirtschaftsraum anerkannt. Diese Zusatzausbildung kann  im Rahmen jeder Fahrschulausbildung für die Klasse B,L17 absolviert werden, denn es ist keine  Mindest-Besitzzeit des B-Führerschein vorgeschrieben.

BE-Führerschein
Nach drei Unterrichtseinheiten und vier Fahrlektionen und ärtzlicher Untersuchung kann man zur theoretischen und praktischen Prüfung antreten.

Mit der Lenkberechtigung der Klasse BE dürfen schwere Anhänger unter folgenden Voraussetzungen gezogen werden:

  • Das höchste zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges darf nicht geringer sein als das tatsächliche Gesamtgewicht des Anhängers.
  • Ist das Zugfahrzeug geländegängig (Klasse Allrad M 1 ), darf das 1,5-fache des höchsten zulässigen Gesamtgewichts des Zugfahrzeuges nicht geringer als das tatsächliche Gesamtgewicht des Anhängers sein.
  • Das höchste zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges darf maximal 3.500 kg betragen.
  • Das höchste zulässige Gesamtgewicht des Anhängers darf maximal 3.500 kg betragen.
  • Daraus ergibt sich ein maximales Gespanngesamtgewicht von 7 .000 kg.